Unsere Produkte

Hier erfahren Sie Wissenwertes über viele unsere Produkte. Bitte ebachten Sie, dass jahreszeitenbedingt nicht immer alle Sorten erhältlich sind.

Im folgenden ein Überblick über die wichtigsten Obst- und Gemüse-Sorten. Übrigens ist die Unterscheidung nicht immer einfach. Einer der bekanntesten Irrtümer: die Tomate - bei uns natürlich Paradeiser - ist kein Gemüse, sondern Obst. Die Unterscheidung zwischen Obst und Gemüse ist unscharf.

In der Regel stammt Obst von mehrjährigen und Gemüse von einjährigen Pflanzen (Lebensmitteldefinition). Der Zuckergehalt beim Obst ist meist höher. Botanisch gesehen entsteht Obst aus der befruchteten Blüte. Gemüse entsteht aus anderen Pflanzenteilen. Paprika, Tomaten, Zucchini, Kürbisse und Gurken sind zwar Früchte und gehören laut der obigen (botanischen) Definition zu Obst (befruchtete Blüte), werden aber als einjährige Pflanzen (Lebensmitteldefinition: Gemüse) und gemeinhin wegen der fehlenden Süße bzw. Säure als Fruchtgemüse bezeichnet. Rhabarber hingegen ist ein Blattstiel, wird aber auch als Obst verwendet (Quelle: Wikipedia).

APFEL:
Der Apfel ist ein Kernobstgewächs und steht bereits seit 6000 Jahren auf dem Speiseplan. Bereits damals war bekannt: Reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen besteht der Apfel aus 85 Prozent Wasser und hat nur 55 Kalorien pro 100 Gramm. Da es viele verschiedene Sorten gibt, findet sich für jeden Geschmack der richtige Apfel - von süss bis säuerlich. Der Apfel besteht zu rund 85 Prozent aus Wasser und ist mit ca. 50 bis 70 kcal/Stück ideal als kalorienarme Zwischenmahlzeit geeignet. Äpfel enthalten Folsäure und Vitamin C – der Gehalt ist dabei abhängig von der Sorte. Äpfel enthalten zudem viele Mineralstoffe wie unter anderem Kalium, Eisen, Magnesium oder Kalzium sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Bei uns beliebte Sorten sind Arlet, Boskoop, Braeburn, Cox Orange, Elstar, Fuji, Gala, Gloster, Golden Delicious, Granny Smith, Idared, Jonagold, Kronprinz Rudolf, Pink Lady, Roter Delicious, Royal Gala, Rubens, Rubinette, Topaz.

BIRNEN:
Die Birne ist ein Kernobstgewächs. Forschungen fanden heraus, dass der Birnbaum auch von den Babyloniern als heiliger Baum verehrt wurde. Im 17. Jahrhundert kannte man in Frankreich an die 300 Sorten, im 19. Jahrhundert war man schon bei 1000 angelangt. Die heutige Anzahl der Sorten in Alter und Neuer Welt wird auf 5000 geschätzt. Die Früchte der Birnen können sowohl roh als Obst verzehrt, zur Gewinnung von Trockenobst getrocknet, als Zutat beim Kochen verwendet oder entsaftet werden. Bekannte Sorten: Abate Fetel, Anjou, Clapps Liebling, Gute Luise, Guyot, Kaiser Alexander, Packhams, Williams.

ERDBEEREN:
Gehören zu den Rosengewächsen und werden schon seit der Steinzeit als Nahrungsmittel verwendet. Es gibt ungefähr zwanzig Arten. Erdbeeren werden äußerst vielfältig verwendet: roh, in Kuchen, in Salaten, als Marmelade, etc. Heimische Erdbeeren sind ab Mai erhältlich.

HIMBEEREN:
Die Himbeere gehört zu den Rosengewächsen. Sträucher können bis zu zwei Meter hoch wwachsen, je nach Sorte können Himbeeren von Juni an bis zu den ersten Frösten im Spätherbst geerntet. Die meisten Sorten sind rot es gibt aber auch gelbe und schwarze Himbeeren. Die durch ihren hohen Vitamingehalt äußerst gesunden Früchte werden häufig roh verzehrt oder beispielsweise als Marmelade, Gelee, Kompott, Saft verwendet.

BROMBEEREN:
Brombeeren sind Kletterpflanzen und werden zwischen 0,5 und 3 Meter hoch, es gibt über 3000 Sorten. Brombeeren sind zum Frischverzehr, als Kuchenbelag und für die Bereitung von Marmelade, Gelee, Saft und Likör geeignet. Die frischen Früchte können außerdem durch Tiefkühlen konserviert werden. Eigentlich ist Brombeere eine Steinfrucht und ähnlich der Kirsche. Was sich beim Essen bemerkbar macht: man hat das Gefühl auf kleine Steine zu beißen.

HEIDELBEEREN:
Sind ein Heidekrautgewächs und werden manchmal auch bei uns als Blaubeeren bezeichnet. Es gibt cirka 500 Arten.

PREISELBEEREN:
Eigentlich eine Heidelbeer-Art, im deutschen Srpachraum unter vielen Begriffen wie Moosbeere bekannt. In den letzten Jahren wird auch bei uns die amerikanische "Verwandte" der Preiselbeere, die Cranberry, immer beliebter. Preiselbeeren werden meist in eingekochter Form als Marmelade, Sirup oder Kompott verwendet, häufig als Beilage zu Wildgerichten. 

KIRSCHEN:
Sind meist nur im Frühsommer erhätlich und ziehen einen magisch durch ihr leuchtendes Rot an.Es wird zwischen Süss- und Sauer-Kirschen (Weichseln) unetrschieden. Besonders beliebt ist die Herzkirsche. KIrschen gehören zum Steinobst, sind leider relativ leicht verderblich und müssen deshalb rasch roh gegessen werde oder eignen sich auch sehr gut zum Einkochen (Kompott oder Marmelade). Sie enthalten besonders viel Eisen und Kalium.

KÜRBIS:
Fünf Arten der Gattung Cucurbita werden vom Menschen kultiviert. Garten-, Riesen- und Moschus-Kürbis sind dabei die wichtigeren; Cucurbita argyrosperma und der Feigenblatt-Kürbis haben nur regionale Bedeutung. Die fünf Arten lassen sich durch Frucht- und Blattmerkmale unterscheiden. Neuere Funde von Samen domestizierter Kürbisse sind auf 8000 bis 10.000 v. Chr. zu datieren. Kürbisse werden hauptsächlich als gekochtes, gebratenes oder gebackenes Gemüse verwendet.

MARILLE:
Die Marille war in Armenien schon in der Antike bekannt und wird dort schon so lange angebaut, dass häufig angenommen wird, dass dies ihre ursprüngliche Heimat sei. Traditionelles Anbaugebiet für Aprikosen ist unter anderem die ungarische Tiefebene und natürlich in Österreich die Wachau! Aus Marillen werden zum Beispiel Marillenknödel hergestellt. Marillenmarmelade ist unverzichtbarer Bestandteil der Sachertorte und wird unter anderem als Füllung der Faschingskrapfen verwendet. Die Marillenfrucht (ohne Kern/Stein) weist laut dem Verein Wachauermarille einen Gesamtfruchtzuckergehalt von 3 bis 16 % auf und hat mit 200 μg/100 g den höchsten Anteil aller Obstarten an Provitamin A (Carotin).

ZWETSCHKE:
Der Zwetschgenbaum erreicht Wuchshöhen von bis zu 6, selten bis 10 Metern. In Mitteleuropa werden über 100 Sorten angebaut. Die Zwetschke wird bei uns sowohl roh gegessen, als auch zu Kompott, Marmelade oder Zwetschkenröster verarbeitet. Besonders beliebt ist auch Powidl.

ORANGE:
Sie stammt aus China oder Südostasien, wo sie aus einer Kreuzung von Mandarine (Citrus reticulata) und Pampelmuse (Citrus maxima) entstanden ist. Erst bei Kälte werden die Früchte orange bis rot. Die Farbe Orange ist also kein Reifemerkmal. Das im Welthandel bedeutendste Orangenprodukt ist der Orangensaft, welcher zum Großteil aus Brasilien stammt und in Form von Konzentrat (Sirup) gehandelt wird. Man unterteilt die Orangensorten in Bitterorangen (Pomeranzen) und vier Gruppen von süßen Orangensorten, die Blondorangen (auch: Rundorangen), die Navelorangen (auch: Nabelorangen), die pigmentierten Orangen (Blut- und Halbblutorangen) sowie die säurefreien Orangen. 100 g Orange enthält rund 50 mg Vitamin C, Tagesbedarf sind ca. 80 mg.

ZITRONE:
Stammt wahrscheinlich ursprünglich aus Indien und ist eine Kreuzung aus Bitterorange und Zitronatzitrone. Wie alle Zitrusfrüchte ist die Zitrone reich an Phosphor und Pektin.

QUITTEN:
Früher sehr beliebt, gehört wie Apfel oder Birne zur Familie der Rosengewächse und stammt aus China. ie Quitte ist außerdem Namensgeber für die Marmelade (von portugiesisch marmelo für Quitte, aus dem griechischen melimelon „Honigapfel“). Die Quittenfrucht selber enthält viel Vitamin C, Kalium, Natrium, Zink, Eisen, Kupfer, Mangan und Fluor, Tannine, Gerbsäure, organische Säuren, viel Pektin. Aus der Quitte kann man Marmelade, Kompott, Mus, Saft und daraus Gelee (Quittenkäs), Likör oder Schnaps herstellen.

PARADEISER/TOMATEN:
Stammen aus Südamerika und sind bei uns in einer Vielzahl von Varianten erhältlich: In kleiner Beeren-Form (Tomatinchen, Cherry-Tomaten) oder große fleischige Paradeiser, knallig rot, gelb oder sogar schwarz.Es gibt sicher deutlich über 2500 Sorten und mindestens nochmal so viele Züchtersorten. Hauptbestandteil der Tomate ist Wasser (etwa 95 %), außerdem enthält sie Vitamin A, B1, B2, C, E, Niacin. Die Lagerung der Früchte geschieht am besten bei 13 bis 18 °C.

ERDÄPFEL/KARTOFFEL:
Das Wort Kartoffel leitet sich von tartufolo, dem italienischen Wort für Trüffel ab. Weltweit werden jährlich etwa 300 Millionen Tonnen Kartoffeln geerntet. Die Kartoffel ist das viertwichtigste Nahrungsmittel der Welt; daneben aber auch Futtermittel und Industrierohstoff. Ursprünglich stammt die Kartoffel aus Südamerika, Archäologen konnten ihre Verwendung über 10.000 v. Chr. nachweisen. Weltweit gibt es rund 5000 Kartoffelsorten. Speisekartoffeln werden nach ihren Kocheigenschaften unterschieden: Festkochend, vorwiegend festkochend, mehlig und andere.


KAROTTEN:
Sie wird roh, gekocht, als Saft und konserviert verzehrt. Die Konservierung erfolgt dabei als Nass-, Gefrier- oder Sauerkonserve, als Saft oder als Trockenprodukt. Ernährungsphysiologisch wichtig ist dabei besonders der Carotingehalt, gefolgt von Vitamin C, Kalium und Eisen.

ZWIEBEL:
Woher die Ur-Zwiebel stammt, ist nicht eindeutig geklärt. Schon seit mehr als 5000 Jahren wird sie als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanze kultiviert. Verwendet wird der Zwiebellauch oder die eigentliche Zwiebel meist fein gehackt oder in Ringe geschnitten, sie wird roh oder geröstet gegessen oder beim Garen anderer Speisen (so etwa im Gemüse) mitgedünstet. Zwiebeln enthalten ein sulfidhaltiges ätherisches Öl und wirken dadurch reizend auf den Magen.